Normalgewicht
Was bedeutet ein BMI von 23?
Ein BMI von 23 liegt im oberen Mittelfeld des Normalgewichts und ist unbedenklich.
BMI 18,5 bis 24,9
Ein BMI von 23 liegt im Normalbereich, den die WHO für Erwachsene mit 18,5 bis 24,9 angibt. In dieser Spanne stimmt das Verhältnis von Gewicht und Größe rein rechnerisch mit dem statistisch günstigsten Bereich überein.
Gesundheitliche Einordnung
Der Normalbereich gilt statistisch als der Bereich mit dem niedrigsten gewichtsbezogenen Risiko. Der BMI sagt jedoch nichts über Muskelanteil, Fettverteilung oder Fitness aus, ein guter Wert ersetzt keine ausgewogene Ernährung und Bewegung.
Auch bei diesem Wert bleibt die Fettverteilung entscheidend, der BMI allein bildet sie nicht ab.
Welches Gewicht ergibt einen BMI von 23?
Der gleiche BMI-Wert steht je nach Körpergröße für ein anderes Gewicht. Die folgende Tabelle zeigt, welches Körpergewicht bei gängigen Größen zu einem BMI von 23 führt. Grundlage ist die Formel Gewicht gleich BMI mal Körpergröße in Metern zum Quadrat.
| Körpergröße | Gewicht für BMI 23 |
|---|---|
| 155 cm | 55,3 kg |
| 160 cm | 58,9 kg |
| 165 cm | 62,6 kg |
| 170 cm | 66,5 kg |
| 175 cm | 70,4 kg |
| 180 cm | 74,5 kg |
| 185 cm | 78,7 kg |
| 190 cm | 83 kg |
Beispielrechnung
Bei einer Körpergröße von 175 cm entspricht ein BMI von 23 einem Gewicht von etwa 70,4 kg. Die Rechnung: 23 mal 1,75 mal 1,75 ergibt rund 70,4. Umgekehrt teilt der BMI-Rechner das eingegebene Gewicht durch das Quadrat der Größe in Metern und ordnet das Ergebnis einer WHO-Kategorie zu.
Eigenen BMI berechnenDie WHO-Kategorien im Überblick
Die Weltgesundheitsorganisation teilt den BMI bei Erwachsenen in vier Hauptbereiche ein. Untergewicht liegt unter 18,5, Normalgewicht reicht von 18,5 bis 24,9, Übergewicht von 25 bis 29,9 und Adipositas beginnt bei 30. Ein BMI von 23 fällt damit in den Bereich normalgewicht.
- Untergewichtunter 18,5
- Normalgewicht18,5 bis 24,9
- Übergewicht25 bis 29,9
- Adipositas30 und höher
Grenzen des BMI
Der BMI setzt nur Gewicht und Größe ins Verhältnis. Er unterscheidet nicht zwischen Muskel- und Fettmasse, sodass muskulöse Menschen rechnerisch höher liegen, ohne ein erhöhtes Risiko zu haben. Auch die Fettverteilung bleibt unberücksichtigt, obwohl gerade Bauchfett als Risikofaktor gilt. Alter und Geschlecht spielen ebenfalls eine Rolle: Im höheren Alter werden oft leicht höhere Werte akzeptiert, und Frauen haben bei gleichem BMI im Schnitt einen höheren Körperfettanteil als Männer. Bei Kindern, Jugendlichen und Schwangeren ist der klassische BMI ohnehin nicht anwendbar. Der Wert von 23 ist deshalb ein Orientierungspunkt, keine abschließende Bewertung.
Mehr zur Einordnung findest du unter BMI im Kontext, in den BMI-Tabellen nach Körpergröße und in unseren Ratgebern.