Übergewicht
Was bedeutet ein BMI von 26?
Ein BMI von 26 liegt im unteren Bereich des Übergewichts, das die WHO auch Präadipositas nennt.
BMI 25 bis 29,9
Ein BMI von 26 liegt im Bereich Übergewicht, den die WHO mit 25 bis 29,9 angibt und auch als Präadipositas bezeichnet. Das Gewicht liegt über der gesunden Spanne, ohne die Schwelle zur Adipositas bei 30 zu erreichen.
Gesundheitliche Einordnung
Übergewicht kann mit einem leicht erhöhten Risiko für Bluthochdruck, erhöhte Blutfette und Typ-2-Diabetes verbunden sein, vor allem bei viel Bauchfett. Bei muskulösen Menschen ist der Wert dagegen oft überschätzt. Der Taillenumfang liefert eine sinnvolle Ergänzung.
Bei sportlichen Menschen mit viel Muskelmasse ist ein Wert in diesem Bereich häufig überschätzt.
Welches Gewicht ergibt einen BMI von 26?
Der gleiche BMI-Wert steht je nach Körpergröße für ein anderes Gewicht. Die folgende Tabelle zeigt, welches Körpergewicht bei gängigen Größen zu einem BMI von 26 führt. Grundlage ist die Formel Gewicht gleich BMI mal Körpergröße in Metern zum Quadrat.
| Körpergröße | Gewicht für BMI 26 |
|---|---|
| 155 cm | 62,5 kg |
| 160 cm | 66,6 kg |
| 165 cm | 70,8 kg |
| 170 cm | 75,1 kg |
| 175 cm | 79,6 kg |
| 180 cm | 84,2 kg |
| 185 cm | 89 kg |
| 190 cm | 93,9 kg |
Beispielrechnung
Bei einer Körpergröße von 175 cm entspricht ein BMI von 26 einem Gewicht von etwa 79,6 kg. Die Rechnung: 26 mal 1,75 mal 1,75 ergibt rund 79,6. Umgekehrt teilt der BMI-Rechner das eingegebene Gewicht durch das Quadrat der Größe in Metern und ordnet das Ergebnis einer WHO-Kategorie zu.
Eigenen BMI berechnenDie WHO-Kategorien im Überblick
Die Weltgesundheitsorganisation teilt den BMI bei Erwachsenen in vier Hauptbereiche ein. Untergewicht liegt unter 18,5, Normalgewicht reicht von 18,5 bis 24,9, Übergewicht von 25 bis 29,9 und Adipositas beginnt bei 30. Ein BMI von 26 fällt damit in den Bereich übergewicht.
- Untergewichtunter 18,5
- Normalgewicht18,5 bis 24,9
- Übergewicht25 bis 29,9
- Adipositas30 und höher
Grenzen des BMI
Der BMI setzt nur Gewicht und Größe ins Verhältnis. Er unterscheidet nicht zwischen Muskel- und Fettmasse, sodass muskulöse Menschen rechnerisch höher liegen, ohne ein erhöhtes Risiko zu haben. Auch die Fettverteilung bleibt unberücksichtigt, obwohl gerade Bauchfett als Risikofaktor gilt. Alter und Geschlecht spielen ebenfalls eine Rolle: Im höheren Alter werden oft leicht höhere Werte akzeptiert, und Frauen haben bei gleichem BMI im Schnitt einen höheren Körperfettanteil als Männer. Bei Kindern, Jugendlichen und Schwangeren ist der klassische BMI ohnehin nicht anwendbar. Der Wert von 26 ist deshalb ein Orientierungspunkt, keine abschließende Bewertung.
Mehr zur Einordnung findest du unter BMI im Kontext, in den BMI-Tabellen nach Körpergröße und in unseren Ratgebern.